Zoe Bloom wurde im Bundesstaat Kalifornien geboren und wuchs in einer Kleinstadt auf. Schon als Teenager zeigte sie großes Interesse an Kunst und Performance, nahm an Schultheateraufführungen teil und experimentierte mit Modefotografie. Ihre Familie unterstützte sie in ihren kreativen Ambitionen, auch wenn der Weg in die Unterhaltungsbranche nicht typisch für ihr Umfeld war. Nach dem Highschool-Abschluss zog sie nach Los Angeles, um erste Erfahrungen in der Film- und Fernsehwelt zu sammeln – zunächst als Assistentin bei einer kleinen Produktionsfirma, später hinter der Kamera. Diese Zeit prägte ihr Verständnis für Abläufe im Set und weckte den Wunsch, selbst vor der Linse zu stehen.
Der Schritt in die Erwachsenenfilmindustrie erfolgte für Zoe Bloom nicht spontan, sondern nach reiflicher Überlegung. Sie hatte über Bekannte von den Arbeitsbedingungen und der künstlerischen Freiheit in diesem Bereich gehört. 2016 drehte sie ihre erste Szene für eine renommierte Produktionsfirma – ein Schritt, den sie im Nachhinein als bewusste Entscheidung für mehr Selbstbestimmung und finanzielle Unabhängigkeit beschrieb. Anders als viele Neueinsteiger bereitete sie sich intensiv vor: Sie las Branchenforen, tauschte sich mit erfahrenen Darstellern aus und ließ sich medizinisch beraten. Ihr Debüt wurde von Kritikern als natürliches und energiereiches Auftreten wahrgenommen, was ihr schnell weitere Buchungen einbrachte.
Innerhalb weniger Jahre etablierte sich Zoe Bloom als vielseitige Darstellerin, die sowohl narrative Langfilme als auch kurze Clips bediente. Ein Wendepunkt war ihre Zusammenarbeit mit einem Studio, das auf hochwertige Produktionen mit komplexen Handlungssträngen spezialisiert ist. Dort übernahm sie wiederholt Hauptrollen in Serien, die auch außerhalb der Nischenbranche Beachtung fanden. Parallel begann sie, eigene kreative Konzepte zu entwickeln – vom Drehbuch über die Kostümauswahl bis hin zur Postproduktion. 2019 realisierte sie ihr erstes eigenes Projekt, das sie selbst finanzierte und inszenierte. Die Arbeiten wurden für ihre authentische Darstellung von Intimität und für den Einsatz von natürlicher Beleuchtung gelobt. Zoe Bloom betonte in Interviews stets, dass sie sich nicht auf ein Genre festlegen lasse, sondern Lust an Variation habe: von romantischen Szenen bis zu experimentellen Formaten.
Abseits der Kameras pflegt Zoe Bloom ein eher zurückgezogenes Privatleben. Sie lebt in einer Wohnung in Los Angeles, die sie mit zwei Katzen teilt, und verbringt ihre freie Zeit mit Yoga, Zeichnen und dem Besuch von Kunstgalerien. In sozialen Medien gibt sie nur selten Einblicke in ihre Beziehungen, sondern teilt lieber Gedanken zu Körperbewusstsein und mentaler Gesundheit. Einige Jahre lang engagierte sie sich ehrenamtlich in einer Organisation, die sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen einsetzt – ein Thema, das ihr persönlich sehr am Herzen liegt. Auf die Frage nach ihrer Zukunft antwortete sie einmal, sie könne sich vorstellen, irgendwann einen Dokumentarfilm über Menschen aus der Branche zu drehen, die später einen anderen Beruf ergriffen haben. Solche Überlegungen zeigen, dass Zoe Bloom ihre Karriere nicht als Endstation, sondern als einen von vielen Lebensabschnitten betrachtet.